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Oberhausen – Industrielle Wurzeln, moderne Perspektiven
Auch wenn die Ursprünge einiger Ortsteile bis ins Mittelalter zurückreichen, ist Oberhausen vor allem als Wiege der Ruhrindustrie bekannt. Noch bis 1992 war die Wirtschaft der heutigen Großstadt vom Kohlebergbau geprägt. Seit dem Strukturwandel hat sich Oberhausen jedoch erfolgreich neu positioniert und insbesondere als Einkaufs-, Freizeit- und Kulturstandort profiliert. Ein prägendes Beispiel hierfür ist die „Neue Mitte“ auf dem ehemaligen Gelände der Gutehoffnungshütte. Mit dem Westfield Centro – einem der größten Einkaufs- und Freizeitzentren Europas – sowie dem Gasometer Oberhausen als höchster Ausstellungshalle Europas zieht die Stadt jedes Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Kultureller Höhepunkt in der näheren Umgebung ist das Schloss Oberhausen mit der Ludwiggalerie, das auch als Namensgeber der Stadt gilt.
ÖPP mit zwei großen Aufgabenfeldern in Oberhausen
Die WBO Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH wird seit 1996 als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) geführt. 51 Prozent der Anteile hält die STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Stadt Oberhausen. Die übrigen 49 Prozent liegen seit 2005 bei REMONDIS. Tag für Tag sorgt die WBO für funktionierende Entwässerung, saubere Straßen und eine verlässliche Abfallentsorgung für rund 104.000 Haushalte in Oberhausen. Darüber hinaus baut und unterhält sie Straßen, betreut Verkehrseinrichtungen und verantwortet die kommunale Kanal- und Entwässerungsinfrastruktur. Insgesamt betreut das Unternehmen rund 582 Kilometer Kanalnetz mit Pumpwerken und Regenrückhaltebecken sowie etwa 640 Kilometer Straßen im Stadtgebiet. Ein zentraler Betriebshof bündelt die Leistungen und ermöglicht kurze Wege im Einsatz. Eine eigene Werkstatt und ein Fuhrpark mit rund 170 Fahrzeugen sichern die tägliche Einsatzfähigkeit im gesamten Stadtgebiet.
Projektverlauf der ÖPP WBO
Die WBO wurde 1993 als städtischer Eigenbetrieb gegründet. Mit der Teilprivatisierung im Jahr 1996 beteiligten sich die Partner Babcock und Trienekens mit jeweils 24,5 Prozent am Unternehmen. Zwei Jahre später, 1998, übernahm REMONDIS die Anteile von Babcock und wurde damit privater Partner der WBO. In den Jahren 2004 und 2005 folgte die vollständige Übernahme der verbleibenden Anteile von Trienekens (bzw. RWE Umwelt) durch REMONDIS. Die ÖPP-Struktur hat sich wirtschaftlich bewährt: Seit 1999 erwirtschaftet die WBO durchgehend positive Ergebnisse.
Partnerschaft Oberhausen und REMONDIS
Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH (WBO)
| Leistungen der ÖPP | Recycling, Wasser, Stadtsauberkeit |
| Projektbeginn | 1998 |
| Modell der Zusammenarbeit | Kooperationsmodell |
| REMONDIS-Beteiligung | 49 % |
Leistungsportfolio der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen GmbH
- Abfallentsorgung
- Stadtreinigung
- Kanal- und Straßenbau (Planung, Bau und Unterhaltung)
- Stadtentwässerung
- Kfz-Werkstattbetrieb
Bewährte ÖPP: Erfolgreich für Oberhausen
Trotz wechselnder Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat hat die ÖPP in Oberhausen bereits über viele Jahre Bestand.
Positive Ergebnisse für die Bürgerinnen und Bürger in Oberhausen
Stabile Gebühren: Die ÖPP-Struktur ermöglicht wirtschaftliches Handeln und sorgt für verlässliche Entgelte für die Haushalte.
Effiziente Abläufe durch zentralen Betriebshof: Gebündelte Ressourcen und kurze Wege erhöhen die Leistungsfähigkeit der WBO.
Ausbau der eigenen Werkstatt: Eigene Wartungs- und Reparaturkompetenz sichert Einsatzbereitschaft und Wirtschaftlichkeit des Fuhrparks.
Digitalisierte Betriebsprozesse: Moderne IT-Lösungen verbessern Planung, Steuerung und Service kontinuierlich.
Kontinuierliche Weiterentwicklung der Leistungen: Die WBO passt ihr Angebot laufend an neue Anforderungen von Stadt und Infrastruktur an.
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