Steigende Anforderungen an die kommunale Daseinsvorsorge, wachsende Investitionsbedarfe und knappe Haushaltsmittel erhöhen den Druck auf Städte und Gemeinden. Öffentlich-Private Partnerschaften (ÖPP) gewinnen dabei als Lösungsansatz an Bedeutung. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 5. Mai 2026 auf der IFAT in München laden der BDE und REMONDIS dazu ein, Erfahrungen aus der Praxis zu teilen und unterschiedliche Perspektiven auf die Zusammenarbeit zu diskutieren.
Panel mit Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft
Am 5. Mai kommen auf der BDE Stage (Halle A6, 13 bis 14 Uhr) Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, um unter dem Titel „ÖPP als Lösungsansatz für strukturelle Herausforderungen der Kommunen“ über die Chancen und Grenzen Öffentlich-Privater Partnerschaften zu diskutieren. Mit dabei sind unter anderem Michaela Schröder (Geschäftsführerin GMVA Niederrhein GmbH), Dr. Oliver Rottmann (KOWID e.V.), Dr. Michael Paul (Stadtwerke Köln GmbH) und Ingo Brohl (Landrat des Kreises Wesel).
ÖPP als Lösungsansatz für Kommunen
Insbesondere im Bereich der kommunalen Infrastruktur, etwa bei der Energieversorgung, dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) oder der Recyclingwirtschaft, können private Partner entscheidende Kompetenzen einbringen, die die bisherigen kommunalen Strukturen sinnvoll ergänzen. REMONDIS kann hier bereits auf über 70 erfolgreiche Partnerschaften verweisen. Bei einer ÖPP behält der kommunale Partner die Entscheidungshoheit über die Daseinsvorsorge, während der private Partner technisches Know-how, Effizienz und Investitionskraft einbringt. Diese Konstellation bietet viele Vorteile für die beteiligten Parteien und eröffnet Perspektiven für eine langjährige Geschäftsbeziehung. Wie solche Kooperationen konkret gestaltet werden können und welche Schlüsse sich aus bestehenden Projekten ziehen lassen, diskutiert REMONDIS gemeinsam mit Experten auf der IFAT 2026.
REMONDIS auf der IFAT 2026: Antworten, Impulse und Ausblick
Die IFAT als führende Leitmesse für innovative Ansätze in den Bereichen Wasser, Recycling und Zirkularität bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen und Zukunftstrends. Gleichzeitig schafft sie Raum für den direkten Austausch mit Expertinnen und Experten. Bei der Podiumsdiskussion kommen unterschiedliche Stimmen, Erfahrungen und Perspektiven zusammen, die ein differenziertes Bild des Themenkomplexes ÖPP zeichnen. Darüber hinaus bietet die Diskussionsrunde dem Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen, neue Impulse aufzunehmen und eigene Erfahrungen zu teilen. Der Austausch auf Augenhöhe zwischen öffentlicher Hand, Wissenschaft und privaten Partnern bündelt unterschiedliche Perspektiven und liefert Erkenntnisse, die künftig in Städten und Gemeinden praktisch umgesetzt werden können.
An unserem Stand (251, Halle A6) der REMONDIS-Gruppe erwarten Sie Fachleute aus den Bereichen Recycling, Service und Wasser, die Ihnen als persönliche Ansprechpartner zur Verfügung stehen und sich auf den Austausch mit Ihnen freuen.
Quellen
- Der Neue Kämmerer: ÖPP als Lösungsansatz für kommunale Infrastrukturprojekte: Link
- KfW: KfW-Kommunalpanel 2025: Link
- Kompetenzzentrum für Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge (KOWID): Studie „Zusammenarbeit der öffentlichen Hand mit privaten Unternehmen durch ÖPP in der kommunalen Praxis“: Link