Am 23. März kamen 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 15 Entsorgungsunternehmen auf Einladung von REMONDIS Digital Services in Selm (Nordrhein-Westfalen) zusammen, um über den Einsatz digitaler Lösungen wie MAEX, ein Self-Service Wertstoffhof, zu sprechen und das System live im Betrieb sehen zu können. Im Fokus stand dabei die Frage, wie Wertstoffhöfe von solchen digitalen Lösungen profitieren können. Außerdem ging es um die täglichen Herausforderungen in kommunalen Einrichtungen und darum, wie sich Abläufe verbessern und der Betrieb nachhaltiger gestalten lassen.
06.05.2026
Kommunale Wertstoffhöfe: Praxisaustausch zeigt, was funktioniert
In Deutschland gibt es rund 3.500 kommunale Einrichtungen, in denen Bürgerinnen und Bürger ihre Abfälle abgeben können. Viele dieser Abgabestellen sehen sich mit Problemen konfrontiert: In kleineren Kommunen sind Wertstoffhöfe für viele Einwohnerinnen und Einwohner oft nur schwer erreichbar. Aufgrund geringer Auslastung können nur eingeschränkte Öffnungszeiten angeboten werden. In Großstädten kann es hingegen zu Überlastungen kommen, wenn zur Stoßzeit viele Menschen gleichzeitig anliefern. Eine weitere Hürde liegt im Fachkräftemangel, von dem kleinere Kommunen oftmals stärker betroffen sind. Beim Vor-Ort-Termin in Selm führten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer intensive Gespräche und nutzten die Gelegenheit, sich über Erfahrungen und Best Practices auszutauschen – von optimierten Öffnungszeiten bis hin zu bürgernahen Serviceangeboten.
Digitalisierung birgt Chancen mit Mehrwert für Kommunen
Beim Austausch in Selm gab es eine gemeinsame Erkenntnis: Digitalisierung kann ein wichtiges Mittel sein, um die Effizienz kommunaler Wertstoffhöfe zu steigern und den Service so zu verbessern, dass mehr Menschen ihre Abfälle dort ordnungsgemäß abgeben. Durch den Einsatz von KI und Apps lassen sich Öffnungszeiten und Serviceangebote bedarfsgerecht optimieren. Das sorgt für zufriedene Nutzer und senkt zugleich die Gefahr illegaler Abfallablagerungen vor Wertstoffhöfen.
Der Standort Selm bietet zudem eine FastLane an, die noch mehr Effizienz verspricht. Mit dieser können Bürgerinnen und Bürger nach einer Terminbuchung schnell an Warteschlangen vorbeifahren und ihre Abfälle abgeben. Der Mehrwert, den digitale Systeme für Kommunen bieten, wird hier noch einmal deutlich: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Wertstoffhöfen werden entlastet, die Organisation vor Ort verbessert sich und alle Beteiligten – Personal wie auch Bürgerinnen und Bürger der Kommune – profitieren von mehr Flexibilität.
Längere Öffnungszeiten, flexibler Betrieb: MAEX erweitert den kommunalen Wertstoffhof
MAEX, eine der digitalen Lösungen von REMONDIS, macht Wertstoffhöfe zukunftsfähig: Eine App ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern, den Wertstoffhof sowohl während als auch außerhalb der üblichen Öffnungszeiten selbstständig zu nutzen – ohne zusätzlichen Personalaufwand. Darüber hinaus können einzelne Bereiche mit ausgewählten Abfallfraktionen oder geeignete Flächen außerhalb des eigentlichen Wertstoffhofs für den Betrieb mit MAEX ausgewiesen werden. Das System lässt sich zudem in bestehende Digitalisierungslösungen integrieren. Die Expertinnen und Experten von REMONDIS Digital prüfen auf Wunsch vor Ort, welche individuellen Einsatzmöglichkeiten bestehen. Der Wertstoffhof der Stadtwerke Selm ist einer von inzwischen rund 20 Standorten in Deutschland, die ihr Serviceangebot mit MAEX erweitern. Die am Erfahrungsaustausch teilnehmenden Entsorgungsunternehmen nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort vom System zu überzeugen und seine Funktionen und Einsatzmöglichkeiten kennenzulernen.
Der Erfahrungsaustausch in Selm zeigt: Die Digitalisierung kommunaler Wertstoffhöfe ist kein Zukunftsprojekt mehr, sondern bereits Realität.
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